Gamescom 2011



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Die Vorgeschichte:
Der Nachfolger dockt nicht direkt am Vorgänger an, sondern beginnt mehrere Jahre nach Risen. Tobende Titanen, die die Welt in Schutt und Asche gelegt haben und die Menschen nahe an den Abgrund trieben. Nur eine kleine Inselgruppe blieb erhalten. Doch wie das Schicksal es so will, kommen zu allem Unheil noch Monstren aus den Tiefen der See hervor. Diese erschweren erheblich den Schiffsverkehr, welche die letzte Versorgungskette der Menschen ist.
Durch vergangene Ereignisse des Vorgängers heuert der noch namenlose Held, bei der Inquisition an. Allerdings ist er, durch vergangene Schicksalsschläge, dem Alkohol verfallen und wandert als versoffener Soldat in Caldera umher. Doch die Stadt wird immer wieder vom Handelsverkehr der entfernten Inseln abgeschnitten, da auf See die Monster toben und die Schiffe der Handelsflotte immer wieder zerstören. Nach einem Schiffsunglück wurden die Überreste an Land gespült, wo der namenlose Held dort mal die Gegend überprüfen soll. Ganz unerwartet findet der Held dort allerdings keine Monster, sondern die schöne Piratenbraut Patty, seine “noch“ erste Gefährtin. Nach dem Treffen mit Patty fängt sich der Held wieder. Patty ist allerdings auf der Suche des Schatzes ihres Vaters, Stahlbert, des berüchtigten Piratenkapitäns. Sie erzählt ihm von einer magischen Waffe, die ihr Vater besitzt, und mit der er sich die Titanen und Monstren vom Leib hält, um unbeschwert die See besegeln zu können. Das ist natürlich die Wunderwaffe, die auch die Inquisition haben will. Selbstverständlich wird der Held von der Inquisition beauftragt, ihnen den wertvollen Gegenstand zu beschaffen.
Schwer getarnt soll er sich unter die Piraten mischen. Es scheint wohl geschickter, wenn der Held dort als unehrenhaft Entlassener auf der Insel Takarigua aufkreuzt.
Was auch seine Nachteile mit sich bringt, nämlich einen leeren Geldbeutel. Somit muss der Held sich auf der Insel anfangs um kleinere Aufgaben kümmern, damit er sich mit Waffen und Proviant auszustatten kann.
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GamesCom vom 18. August 2011:
25 min Gameplay Präsentation
Gespielt von Daniel Oberlerchner und erklärt von Björn Pankratz und Mattias Filler.

Hier wurde auch ein Gameplay von einer sehr frühen XBox Version gezeigt.
Anders als die Grafik der XBox Version von Risen, die mit der PC Version nicht wirklich mithalten konnte, zeigt sich bei Risen 2 eine deutliche Veränderung. Diese Version liegt schon merklich näher an der PC Version. Die verbesserte Version liegt an einer veränderten Datenarchitektur und der Konsolenprozess wurde von Anfang an in der Entwicklung berücksichtigt.
Zu Beginn befindet sich der namenlose Held gemeinsam mit Patty auf einem Schiff, das gerade am Hafen von Puerto Sacarico auf der Insel Takarigua anleget. Da sich der Held als unehrenhafter Entlassener, unter die Piratenbrut mischen soll, hatte Patty unterwegs liebenswürdigerweise seine Klamotten über Bord geworfen, was zur Folge hat, dass er halbnackt auf dem Schiff steht. Nachdem der Held von Kapitän Sebastiano‘s Schiffes an Land geht, betritt er ein kleine idyllische Dorf. An dieser Stelle bemerken wir, dass man zwar alles Machen kann, allerdings mit Konsequenzen. Wie z. B. das ziehen der Waffe, oder Diebstahl, worauf das Militär uns mit gezogener Waffe angreift und mit markanten Sprüchen bewirft. Man kann also nicht einfach so mir nichts, dir nichts anfangen dort Stress zu machen, da sonst alle gleich in Aufruhr geraten und bei der Inquisition petzen gehen.
Zwischenzeitlich erscheinen kleinere Szenen, in denen die Entwickler erklären, dass sie darauf geachtet haben, viele kleine personalisierte Dialoge einzubauen, die auch humorvoll gestaltet worden sind.
Kurz danach erfahren wir, dass wir Di Fuego aufsuchen müssen, um eine Karte von der Insel zu erhalten, da unser Ziel das Nest der Piraten ist. Di Fuego ist der Gouverneur vom Stützpunkt. Er bewacht die Zuckerrohrplantage mit den dort arbeitenden Sklaven und sorgt dafür, dass alles seinen Gang geht.
Am Stützpunkt angekommen, kommt man wieder zu einem ungünstigen Hindernis, denn halbnackt kommt dort keiner ins Obergeschoss. Hier ist die Reaktion vom Militär ebenfalls äußerst kratzbürstig. Als der Held halbnackt versucht nach oben zu gelangen, wird er direkt mit gezückter Waffe nach draußen befördert. Largo, ein Gefangener, erklärt dem Held, wer seine Klamotten hat und wo der er sie her bekommt. Dort stellt sich heraus, dass die besagte Person wohl von allen Gehängten, die Klamotten aufbewahrt um etwas nebenbei zu verdienen. Hier muss aber nicht gezwungener Massen die Kleidung gekauft werden, wer eifrig sucht findet auch welche, oder man schlägt den gleich folgenden Weg ein.
Umgeschwungen auf die XBox Version wird eben dieser Weg gezeigt, sich auf andere Weise Kleidung zu beschaffen. Es wurde der Bewacher der Plantage beleidigt, was zum Kampf führte. An dieser Stelle wurde ein kleiner Auszug verschiedener Kampftechniken gezeigt. Gegner erledigt und der Held kommt in den Besitz von Kleidung.
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Frisch angezogen macht sich der Held auf den Weg zu Di Fuego. Auch hier stellt sich wieder heraus, dass die Karte abgekauft werden muss. Die Entwickler erwähnen aber, dass die Karte auch auf anderem Wege gefunden werden kann. Nein, das heißt nicht, dass der Di Fuego ein paar an den Latz bekommen soll und der Held holt sich die Karte mit roher Gewalt. Es ist damit gemeint, dass irgendwo versteckt im Dorf, oder rundherum eine Karte zu finden ist, oder mit NPC´s gesprochen werden kann, Bücher und Schriftrollen studiert werden müssen.
Durch einen kleinen Zeitsprung gelangen wir direkt ins Nest der Piraten. Der Held trifft mit Patty auf ihren Vater, wo es gleich zu einer Unterhaltung kommt. Hier wurde gezeigt, dass kleine Filme in die Dialoge mit eingebaut wurden, was heißt, dass der Held bei der Unterhaltung außen vorsteht und er entweder zuhören kann, oder sich von der Unterhaltung entfernt.
Zum Schluss erklären die Entwickler noch, dass wirklich jede Animation neu gemacht worden ist und nichts aus Risen übernommen wurde.


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Grafik:
Wie schon beschrieben, hat sich bei Risen 2 doch eine Menge in Sachen Grafik getan. Ausgeprägte Gesichtszüge und die dazu gehörigen Emotionen bei einem Gespräch. Farbenprächtig kommt auch die Landschafts- und Stadtarchitektur daher, Palmen, die sich sanft im Winde wiegen und detailliertes Mauerwerk. In Risen 2 wird auch das Wetter eine Rolle spielen, so wird es regnen oder auch mal ein karibischer Sturm aufziehen, was der Südsee Atmosphäre ein i Tüpfelchen aufsetzt.

Zu der Grafik in der XBox Version kann nicht viel gesagt werden, da es eine Erstversion war. Doch es war schon sehr gut zu erkennen, dass die Grafik ganz gut mit der PC Version mithalten kann.

Handhabung:
Zu finden ist ein schön übersichtliches Inventar links die verschiedenen Slots von Kopf - bis Fußbedeckung sowie Schmuck und mittig steht der Held.
Der Questlog ist ebenfalls sehr übersichtlich, es können auch einzelne Quests markiert werden, damit es auf der Karte angezeigt und leichter zu finden sein wird.
Das Skillsystem wurde komplett anders aufgebaut und auf Piratenebene gebracht.


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