Gamescom 2010



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Nun fand sie also bereits zum zweiten Mal in Köln statt, nachdem sie bis 2008 in Leipzig noch unter dem Namen Games Convention firmierte: Die gamescom, die europaweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik, Video- und Computerspiele.

Vom 18. bis 22. August 2010 wurden über 505 Aussteller, davon zahlreiche Neu- und Erstausstellungen, aus gut 33 Ländern erwartet, die den interessierten Besuchern das neueste aus dem Bereich der Unterhaltungssoftware und Hardware präsentierten. Über 200 Welt-, Europa- und
Deutschlandpremieren gab es zu sehen, zahlreiche Stände, Videovorführungen und kommende Spielehits ausgiebig zu bewundern und zu bestaunen. Wie bereits im Vorjahr war der erste Tag der gamescom ausschließlich dem Fachpublikum (Händlern, Journalisten und Entwicklern) vorbehalten, wozu auch Fachkonferenzen wie zum Beispiel die Game Developers Conference Europe gehören. Zu den großen Namen unter den Spieleschmieden, die auf der gamescom zu finden waren, gehörten unter anderem natürlich die Elite der Designer und Entwickler der Firma Blizzard, die zugleich mit “WoW”, “Diablo 3” und “Starcraft 2” vertreten waren. Allein bei “Diablo 3” gab es bereits am Pressetag eine Wartezeit von vier Stunden - man kann schon sagen, dass die Fans an den Folgetagen den Stand über den Haufen gerannt haben. Auf der anderen Seite von Diablo hat man “WoW” vorgefunden, die zahlreichen PCs waren gnadenlos überfüllt, auch hier gab es hohe Wartezeiten.

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Eine Halle weiter traf man auf NC Soft, aus deren Schmiede das wunderschöne Online RP “Aion” stammt und die auf der gamescom mit “Guild Wars 2” punkten konnten. Die Fans rissen sich gegenseitig zu Boden, als der Bühnensprecher die Figuren aus den beiden Spielen auf die Bühne holte, damit sie die Fans mit T-Shirts und Figuren versorgen konnten. Nicht zu vergessen Warner Brothers, die exklusiv an diesem Tag der Presse das neue “Lord of the Rings - War in the North” vorstellten. Die Presse hatte nur Einblick auf das Konsolenspiel, selbst hier war die Grafik und die Liebe zum Detail beeindruckend anzuschauen. Anschließend durften Tim Andersson und Zìzou ein exclusives Interview mit dem Entwickler Ian Scott und dem Community Manager Dayne McClurg führen. Alle vertretenen Firmen zu nennen und hier aufzuzählen, würde an dieser Stelle den Rahmen des Artikels sprengen.

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Am 19. August 2010 ab 10 Uhr morgens öffnete die gamescom unter dem Motto “Celebrates the Games” die Tore auch für die breite Öffentlichkeit. Die Menschenmassen liefen buchstäblich um ihr Leben, um ja Erster zu sein. Für diejenigen, die später kamen, gab es teilweise Wartezeiten von bis zu 12 Stunden. Leidtragende waren die Menschen mit einer Gehbehinderung. Nach Meinung unserer Reporter vor Ort wurde hier nicht wirklich überlegt; von der gamescom hätte man mehr erwarten können. Nein, erbarmungslos mussten die gehbehinderten Menschen in der drängelnden Masse ihre Stunden abstehen, um endlich an ihr geliebtes Testspiel zu gelangen. Auch die Aussteller hatten ihrem Staff keine weiteren Anweisungen gegeben, hier mal eine Ausnahme zu machen.
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In der Entertainment Area, bestehend aus den Hallen 6 bis 9 und der Durchgangshalle 10, sollte die Besucher Spektakuläres erwarten. Darunter in Halle 8 die sogenannte gamescom Stage, auf der eine bunte Mischung aus Musik, zahlreichen Wettbewerben und Informationen rund um das Thema Games stattfand. Hier traten unter anderem diverse Künstler auf, eine Charityaktion und viele andere Highlights, die nur darauf warteten, vom interessierten Besucher entdeckt zu werden. Außerdem gab es eine Fashion Show, die sich ganz auf das Thema Spiele bezog. Etliche Fans wurden in den außergewöhnlichsten Kostümierungen gesichtet, da sowohl Frogster als auch Ubisoft seine Fans dazu aufgerufen hatte, in Kostümen zu kommen, die zum Teil auch prämiert wurden. So wunderte es nicht, dass viele Fans als Altair, Ezio oder als Fantasyfigur aus Runes of Magic oder dem WoW-Universum verkleidet auf der gamescom erschienen. Gerüchten zufolge soll sogar ein Geralt von Riva auf der Messe gesichtet worden sein, was jedoch von unseren Redakteuren bislang nicht bestätigt werden konnte.
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(Dan/Zz)


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